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Die Sprechfunkzeugnis-Prüfung in Österreich

Die Prüfung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Der praktische Teil ist der, an dem die meisten scheitern — und der, den man am wenigsten aus einem Buch lernen kann.

Theoretischer Teil

Die Theorie wird in Form von Multiple-Choice-Fragen geprüft und deckt drei Bereiche ab:

Für jeden Bereich existiert ein veröffentlichter Fragenkatalog. Der Lernaufwand für die Theorie ist überschaubar, wenn man den Katalog systematisch durcharbeitet.

Praktischer Teil

Hier führst du ein simuliertes Funkgespräch mit dem Prüfer. Du bekommst eine Flugsituation vorgegeben und musst die passenden Funksprüche sprechen: Erstanruf, Rollen, Start, Flug entlang der Strecke, Anflug, Landung — je nach Zeugnis in Deutsch, Englisch oder beidem. Beim EFZ und AFZ kommen Übersetzungstexte dazu.

Im praktischen Teil wird alles zurückgelesen, was der Prüfer übermittelt. Das ist strenger als der reale Funkbetrieb. Details: Was muss zurückgelesen werden?

Die häufigsten Fehler

Wie man sich sinnvoll vorbereitet

Theorie lässt sich aus dem Fragenkatalog lernen. Der praktische Teil nicht: Funksprechen ist eine motorische Fertigkeit, kein Wissen. Wer den Funkspruch nur liest, spricht ihn in der Prüfung trotzdem falsch — die Umstellung von „tausendachtzehn“ auf „eins-null-eins-acht“ passiert erst durch Wiederholung mit der eigenen Stimme.

Genau dafür ist der Flugfunk Trainer gebaut: Du hörst eine echte ATC-Meldung, drückst die Sprechtaste, sprichst deinen Readback — und bekommst sofort aufgeschlüsselt, welche Elemente gefehlt haben und wie der vollständige korrekte Funkspruch lautet. Es gibt eine kostenlose Demo ohne Registrierung.

Prüfungstermine, Anmeldung, Gebühren und Zulassungsvoraussetzungen regelt die Fernmeldebehörde (fb.gv.at). Nur dort stehen verbindliche Angaben. Diese Seite ist eine Lernhilfe und ersetzt weder die Ausbildung noch die amtliche Auskunft.

Häufige Fragen

Wie läuft die Funkprüfung in Österreich ab?

Die Prüfung besteht aus einem theoretischen Teil in Form von Multiple-Choice-Fragen zu Recht, Technik und Sonderbestimmungen des Flugfunkdienstes sowie einem praktischen Teil, in dem ein simuliertes Funkgespräch mit dem Prüfer geführt wird. Verbindliche Angaben zu Ablauf und Anmeldung macht die Fernmeldebehörde.

Welche Themenbereiche werden in der Theorie geprüft?

Recht, Technik und Sonderbestimmungen des Flugfunkdienstes. Für jeden Bereich gibt es einen veröffentlichten Fragenkatalog.

Was sind die häufigsten Fehler in der praktischen Funkprüfung?

Zahlen als Ganzes statt Ziffer für Ziffer gesprochen, „zwei“ statt „zwo“, das Rufzeichen an der falschen Stelle des Readbacks, zu früh verwendete Rufzeichen-Kurzform, bestätigte Freigaben an AFIS-Plätzen und unvollständige Readbacks.

Kann man sich auf die praktische Funkprüfung allein zu Hause vorbereiten?

Die Phraseologie lässt sich zu Hause üben, wenn man die Funksprüche tatsächlich laut spricht statt sie nur zu lesen. Der Flugfunk Trainer ist dafür gebaut. Eine Ausbildung oder die amtliche Auskunft der Behörde ersetzt das nicht.